Garda

Über den See und ab in die Berge

Von Garda aus müssen wir zunächst einige Kilometer nach Westen fahren, um die Anlegestelle der Autofähre in Torri del Benaco zu erreichen. Stadtauswärts läuft der Verkehr wieder flüssig. 

Schon nähert sich unsere Fähre dem Anlegeplatz. 

Peter entspannt im Fahrzeug.

Hinter uns entschwindet die östliche Küste.

Schon wendet sich unser Blick nach Westen.

Es schaukelt ganz schön auf der etwas aufgewühlten Seeoberfläche.

In dem Tälchen vermuten wir die Bergstraße, welche uns zunächst zum Stausee Lago di Valvestino führen soll, aber da liegen wir falsch.

Jetzt sind wir bereits kurz vor der Anlegestelle in Gardone Riviera.

Schönes Ensemble kurz vor unserer Anlagestelle. Nun geht es über die Küstenstraße nach Gargnano, dann in die Berge zum Stausee Lago di Valvestino. Am westlichen Seeufer haben wir zunächst etwas Mühe den Abzweig in die Berge zu finden, dann geht es auf kurvenreicher Strecke in Richtung Stausee.  

Vom Stausee sind wir ziemlich enttäuscht, denn üblicherweise kann man zumindest als Fußgänger einmal über die Staumauer laufen. Aber hier ist alles abgesperrt und wir können uns am Maschendrahtzaun nur die Nase platt drücken. Also geht es weiter durch die Berge bis zum Lago D'Idro.

Die Aussicht auf den See verhindern Büsche und Bäume.

Der Lago D'Idro ist so ziemlich das Gegenteil vom Gardasee. Eine himmlische Ruhe, kein Gedränge auf Fuß- und Radwegen oder in Straßen. Alles sehr gemütlich. Wir genießen es einmal abseits des Gardaseerummels zu sein. Diesen Flecken sollte man bei einem längeren Besuch des Gardasees mit einplanen, denn hier kann man sich wirklich erholen.     

Barbara lässt sich gleich mal am Seeufer nieder und genießt die Stille.

Wir wandern in Richtung eines schönen Campingplatzes. In einem vorgelagerten kleinen Restaurant gibt es kühle Getränke.

Und schöne Ausblicke auf den See.

Ein Bergbach führt reichlich Sediment mit sich und färbt das grüne Seewasser am Einlauf der Entwässerungsrinne braun ein.

Irgendwann wird dieses Sediment den See soweit aufgefüllt haben, dass er nur noch ein flacher Tümpel ist. Aber das erleben wir nicht mehr.

Michael versucht sich mit mäßigem Erfolg an einem Panoramafoto.

Jetzt kommt doch tatsächlich noch die Sonne raus, also da gibt es nichts mehr zu meckern.

Wir genießen die abendlichen Sonnenstrahlen, bevor es dann endgültig in Richtung Unterkunft zurückgeht.

Nun geht es heimwärts. Als Chronist hat man es auch nicht einfach. Aus dem fahrenden Wagen  muss Michael letzte Erinnerungsfotos schießen, weil der Fahrer nicht mehr anhalten mag. Da sieht man wieder mal was Monopole anrichten. Einer bestimmt, der Rest folgt. 

Auf dem Heimweg versuchen wir uns über eine Nebenstrecke den Tunnel nach Riva del Garda und damit einen Umweg von etwa 15 Kilometern zu ersparen. Leider landen wir in einer Sackgasse, dürfen dafür aber diesen herrlichen Ausblick auf Riva del Garda genießen.

Und noch ein schöner Blick auf die Nordseite des Gardasees.

Zu guter Letzt müssen wir dann doch noch den Tunnel nach Riva nehmen, um heim zu kommen. Dann ist uns noch ein schöner sonniger Abend und ein ebenso sonniger Morgen vergönnt. Aber schon um 06:30 Uhr geht es wieder in Richtung Heimat und während wir diesmal in Italien und Österreich keinerlei Probleme auf den Autobahnen haben, kommt das dicke Ende ab München und die Heimfahrt dauert gerade wieder so lange wie die Hinfahrt. Also Garda am Brückentag ist etwas für Leute mit Kondition, aber nichts für angehend Rentner.